Rezital mit Werken von Beethoven, Brahms, Chopin und Liszt

Der Besuch einer Hochbegabtenklasse der Warschauer Talentschule “Karol Szymanowski Musiklyceum”, mehrfache Förderpreise des polnischen Staates sowie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben bildeten den Grundstein für die hochkarätige internationale Ausbildung der jungen Pianistin.

Aleksandra Mikulska war bereits als Gymnasiastin Schülerin von Peter Eicher in Mannheim, bei dem sie nach ihrem Abitur an der Musikhochschule Karlsruhe studierte. Studienbegleitend sammelte sie wertvolle Impulse bei internationalen Meisterkursen, unter anderem bei Diane Andersen sowie Lev Natochenny. Nach ihrem mit Auszeichnung absolvierten Studium zog es sie 2004 ins Musikland Italien an die Klavierakademie “Accademia Pianistica incontri col maestro” in Imola. Lazar Berman und Michael Dalberto wurden dort bis 2008 zu ihren wichtigsten Impulsgebern. Ihre Ausbildung vervollkommnete sie ab 2006 mit einem Studium in der Meisterklasse von Arie Vardi an der Musikhochschule Hannover, an der sie 2010 ihr Konzertexamen ablegte.
Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Sie ist Gast bei internationalen Festivals, wie dem “Liszt Festival Raiding“, dem “Bodenseefestival“, dem “Chopin Festival in Gaming“, dem Musikfestival “Gailingen am Hochrhein“, den “Klosterkonzerten Maulbronn”, dem “Meranofest” in Italien und dem “Lapland Piano Festival”. Darüber hinaus gibt Aleksandra Mikulska Rezitals in ganz Europa und konzertiert mit Orchestern in Deutschland, Österreich, Italien und Belgien. Mit ihren “leidenschaftlich” und “hinreißend” vorgetragenen Interpretationen von Haydn, Beethoven und Chopin bescherte Aleksandra Mikulska den Bodenseefestivals 2010 sowie 2011 “pianistische Sternstunden”.
Ihr Tonträger-Debüt erschien 2010 und ist Werken von Frédéric Chopin gewidmet. Im Herbst 2011 veröffentlichte Aleksandra Mikulska unter dem Titel “Expressions” ihre zweite CD mit Werken von Haydn, Szymanowski und Chopin. Beide Einspielungen fanden höchsten Zuspruch bei Publikum und Fachpresse. Inzwischen legt sie bereits ihr drittes Album vor, auf dem sie die vier Balladen von Frédéric Chopin präsentiert.

Künstler-Webseite: http://www.aleksandra-mikulska.de/

Pressestimmen:

“… Höchste musikalische Spannung vom ersten bis zum letzten Ton (…)
Chopin und Liszt, dargeboten durch die junge und außergewöhnliche Pianistin Aleksandra Mikulska, waren das musikalische Thema am Abend. (…)
Mit diesen Interpretationen gelang es der mehrfachen Preisträgerin, die abendlichen Stunden mit ungeheurer klangvoller Energie zu füllen. Ihr höchst anspruchsvoller Vortrag und der brillante Stil ließen keinen Zweifel an der tiefen emotionalen Hingabe, mit der sie die Komponisten der Romantik umsetzte. (…)
Fast wie Sterne schwebten die leisen Töne der gebürtigen Warschauerin durch die Aula und ebenso ließ sie den Zuhörer an den großen Kontrasten der Klangfarben teilhaben. (…)
Der Abend selbst wurde durch das leidenschaftliche und hinreißende Konzertieren der Künstlerin zu einer Sternstunde der Musik. …”

“… die Qualitäten der begnadeten Chopin-Interpretin müssen sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen haben. Niemand hatte erwartet, dass bei Schneegestöber 100 Besucher kommen würden: „Wir mussten etwa zwei Dutzend Leuten absagen“, erklärt die Kulturbeauftragte der Kurstadt (…)
Szymanowski (1882-1937), Chopin (1810-1849) und Liszt (1811-1886) stehen auf dem Programm, das an Virtuosität nichts zu wünschen übrig lässt. (…)
die Musik selbst wird spektakulär dargebracht und mit Bravo-Rufen bedacht (…)
Mikulskas Schwerpunkt liegt auf der Verbreitung der Musik großer Komponisten ihres Heimatlandes. Allen voran Chopin. Drei Mazurken und die ersten zwei der vier großartigen Scherzi nimmt sie in Angriff. Nach der Pause fährt sie wie ein Wirbelwind durch Liszts „Glanes de Woronince“, flaniert auf Samtpfoten durch seine Konzertetüde „La Leggierezza“ und toppt den von Volksweisen inspirierten Wahnsinn mit der „Ungarischen Rhapsodie Nr. 11“ sowie einer ebenso atemberaubenden „Rhapsodie Espagnole“ (…)
Der Augenblick vor dem ersten Ton gleicht der gespannten Stille einer Raubkatze, die ihre Beute fixiert. Völlig von der Musik absorbiert, scheint sie alles um sich herum zu vergessen. Wie eine Pranke stürzt der Arm nieder, die Hände toben in wuchtigen Akkorden über die Klaviatur, zärtlich streicheln, wischen und klopfen ihre Finger traumverloren einzelne Tasten, während ein Triller das Klanggebäude zum Beben bringt. Ein intensives Musikerlebnis klingt mit Walzern aus, denen die Mikulska ihren ganz eigenen Dreh gibt.”