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For Free Hands

Kunsthalle

FOR FREE HANDS meets Alaa Zouiten

Das international besetzten Ensemble FOR FREE HANDS hat sich in einer neuen Besetzung konstituiert, in der Rhytmusgruppe sitzen der Echopreisträger Diego Piñera (UY) am Schlagzeug und Roberto Badoglio (I), welcher in NY bei Matthew Garrison studierte, spielt Bass. Vladimir Karparov (BG) spielt die Saxofone und Andreas Brunn (D) 7-saitige Akustikgitarre & E-Gitarre.

Und es gibt auch eine interessante Erweiterung. FOR FREE HANDS wurde für das Festival Jazz au Chellah in Marokko angefragt, verbunden mit der Bitte ein Projekt mit dem marokkanischen Oudvirtuosen Alaa Zouiten zu realisieren. Dies war so erfolgreich, dass wir uns entschlossen, unsere musikalische Begegnung weiter zu entwickeln.

FOR FREE HANDS wird als Teil der in Berlin lebenden internationalen Jazz Community wahrgenommen. Das Ensemble war Preisträger des vom Berliner Kultursenat ausgerichteten Studiopreis Jazz. Die CD „Kaleidoscope Freedom“ erschien bei LAIKA Records. Mit Alaa Zouiten kommt eine weiterer sehr interessanter Instrumentalist dazu, welcher die Musiktraditionen Marokkos und moderne Oud-Sounds gleichermaßen repräsentiert.

Christian Erber – NDR: „ … Europa wächst zusammen und ein Quartett aus Berlin liefert den Soundtrack dazu. For Free Hands vereinen moderne Jazz-Arrangements mit den Rhythmen des Balkans. „Kaleidoscope Freedom“ heißt das vierte Studioalbum des internationalen Ensembles. Denn „es gibt keine Freiheit, ohne gegenseitiges Verständnis“ zitiert die Band den französischen Philosophen Albert Camus.

 

Jazzpodium CD Rezension : “ … Andreas Brunn ist ein engagierter Gitarrist und Komponist, ein aktiver Brückenbauer und Versöhner und besonders dem Osten zugetan, nota­bene Bulgarien. … „Perpetuum five” kommt als elektrifizierter Postbop, griffiger, eckiger, kantiger, böser, wütender, jazziger. Da sind Karparov und Brunn besonders lebendig und markant. Und da ist der unbequeme „Magic Friday” oder man nehme „East Side Gallery Story“ als die Story eines Quar­tetts, das sich prima in der Welt zurecht­finden könnte, stattdessen aber die Lasten (zeit)historischer Aufarbeitung und Verantwortung klaglos zu Musik macht, die unbequem sein muss. Und genau dann ist sie am besten. Und auf dem Kontrabass spielt Georg Donchev noch genau den herbsüßen Mix aus grenzenlosem Jubel und alldem, was unterm Jubel noch so alles lauert ”

Anis Hajjam (Telquel – Casablanca) “Dieser Lautenist Alaa Zouiten ist einer der Begabtesten seiner Generation. Als Anhänger einer reflektierten musikalischen Einbeziehung vieler Einflüsse, bringt er sich mit einer Aufrichtigkeit ein, wie man sie öfter sehen möchte.”

Modernícolas : FOR FREE HANDS @ MALAGA JAZZFESTIVAL: „… ein Neuer Weg zum Verstehen des Jazz… Synergy ist das Wort, um dieses Berliner Quartett zu definieren. For Free Hand stehen für zeitgenössischen Jazz. Dissonante Klänge entwickelten sich zu schönen Melodien, welche über einem variantenreichen Rhythmusteppich schweben. Dieses eindrucksvolle Quartett schlug mit seiner Musik, welche verschiedenste Kulturen vereinigte, alle Anwesenden in ihren Bann. ….“

Aziz Sehmaoui (Paris) “Alaa Zouiten ist ein harter Arbeiter, ein großartiger Musiker. Ein Kenner wie wir ihn selten treffen. Seine Liebe ist es, mit der Oud zu sprechen und zu schreien. Er spielt mit großer Leidenschaft.“

Gaildorfer Rundschau : „… Spezialisiert auf höllische Rhythmen – Überschwänglich, überbordend und mitreißend – so präsentierte sich das Quartett „For free Hands“. Die Kompositionen aus ihrem neuem Studioalbum „Kaleidoscope Freedom“ überraschten das Publikum. Die polymetrischen Konzepte erzeugten eine ungewöhnliche Spannung in der Musik. Wenn bei „Magic Friday“ sich dann noch Gitarren- und Saxophonkadenzen über einem 13/16 Takt mischten, waren die Musiker in ihrem Element. Das Publikum war von „For free Hands“ einfach baff. …“

JAZZ thing CD Rezension : „ … Wer zählen kann, ist eindeutig im Vorteil, und Bruchrechnen schadet auch nicht. 5/8, 7/8 & 13/16 ist das rhythmische Gewebe, welches das multikulturelle Berliner Vorzeigequartett For Free Hands auf seiner neuen CD „Kalei­doscope Freedom” knüpft, und es strotzt nur so von überraschenden Wendungen und Drehungen, von Fallstricken und kniffligen Zahlenklippen. Da spielen biografische Ver­weise ebenso eine zentrale Rolle wie die Of­fenheit für die vielen Facetten des Anderen, auf das sie in der einstigen Mauerstadt sto­ßen. Aber Biografie und Identität sind nicht alles, entscheidend ist vielmehr die selbstver­ständliche Sicherheit, mit der das Quartett die verschiedenen Facetten des elektrifi­zierten Jazz ansteuert und mit Energie auf­lädt – und auch entscheidend ist die überbordende Spiel­freude. …“ Stephan Hentz.

Eintritt: 20,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293 / 7540