Wenn Lulo Reinhardt, ein Großneffe des legendären Django, und Daniel Stelter zusammenspielen, dann swingt und groovt es: ein Festival der akustischen Gitarren. Vom ersten Ton an springen die Lust am Spiel und die Lebensfreude der beiden auf das Publikum über.
Lulo Reinhardt gehört heute zu den wichtigsten, authentischen und unverwechselbaren musikalischen Stimmen in der Zigeunermusik. Kritiker und Fans sind sich einig, dass es nicht nur daran liegt, dass Lulo der Großneffe des weltberühmten Musikers Django Reinhardt ist. Sein einzigartiges musikalisches Genie und seine Fähigkeit erwecken den Anschein der völligen Mühelosigkeit. Lulo bedient höchst virtuos eine Fusion von Stilen, einschließlich Flamenco, Latin und brasilianischen Jazz. Er kreiert daraus einen eigenen künstlerischen Ausdruck – immer mit einem Augenzwinkern zu seinem Gypsy Einflüssen. Sein Name genießt internationale Anerkennung und Lulo ist zusammen mit Percussionist Uli Krämer nach erfolgreichen Tourneen durch Australien, Kanada, Russland und USA endlich wieder in Kühlungsborn.
Der Gitarrist Daniel Stelter ist ein äußerst vielseitiger Musiker. Mit seinem unaufgeregten, unnachahmlichen und einprägsamen Stil hat er sich einen Namen in der deutschen Jazz-Szene gemacht. Anders als klassische Jazzgitarristen verfolgt er eine eher harmonische Melodieführung. Stelter startete früh, spielte mit acht Jahren klassische Gitarre und wurde von seinen Brüdern durch Jazz-, Rock- und Popmusik beeinflusst. Mit 17 ist er Mitglied im Bundesjugendjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Nach dem Abitur studiert er Jazz-Gitarre bei Norbert Scholly in Mainz. Als Solo-Künstler veröffentlichte Stelter immer wieder Gitarrenstücke, die sich zwischen Klassik, Jazz und Folklore einreihen.

Künstler-Webseite: www.lulo-reinhardt.de

Eintritt: 20,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 18,- Euro
Karten in der Kunsthalle oder unter 038293 / 7540