Flamencogitarre mit Elementen aus Jazz, Avantgarde und Klassik

Max Herzog (1975*) ist ein international gefragter Virtuose auf der Konzert- und Flamencogitarre. Er studierte bei Flamencogitarrenlegende Paco Peña am Rotterdamer Konservatorium und erweiterte sein Studium u.a. an der renommierten Fundación Christina Heeren in Sevilla und bei Meisterkursen einiger der größten Namen der spanischen Gitarre wie Manolo Sanlúcar, Paco Serrano, Manolo Franco, Gerardo Nuñez und Juan Manuel Cañizares. Nach der weltweiten Veröffentlichung diverser Gitarrenbücher namhafter spanischer Artisten wie Vicente Amigo, Jeronimo Maya, José Manuel León und Niño de Pura und einer Reihe beliebter Tutorial-Videos erschien 2013 sein Debüt-Album „Live in Fresno.

Max Herzog stellte sein überdurchschnittliches Talent bereits bei diversen Gelegenheiten unter Beweis, wie zum Beispiel auf dem renommierten Dunya Festival Rotterdam, Pact Zollverein Essen, dem Flamencofestival Rotterdam (mit Bigband Blast! unter der Leitung von Ilja Reijngoud), Teatro da Malaposta Lissabon, Joods Historisch Museum Amsterdam, dem Festival Jiddische Muziek Enschede sowie in Berkeley Kalifornien, San Francisco, San Diego und Kansas City, um nur einige Beispiele zu nennen.

Max Herzogs Spiel verbindet stilsicher alte und neue Meister der Flamenco-Gitarre und mitreißende Eigenkompositionen. Im intensiven Studium bei einigen der größten lebenden Gitarristen und in vielseitiger professioneller Arbeit als Gitarrist gelang es ihm, eine eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Dabei sucht er auch den Dialog mit anderen Genres wie Jazz und Klassik. So finden sich in seinen eigenen Kompositionen subtile Jazzeinflüsse und Raum für Improvisation. Dank seiner vielseitigen musikalischen Bildung und unbestritten reichen Erfahrung als Solist und Begleiter gelingt es Max Herzog, die Grenzen des traditionellen Flamencos zu erweitern und mit seinen Konzerten die Hörer unterschiedlichster Musikstile zu begeistern. Max Herzog lebt in Hamburg.

Eintritt: 20,- Euro; für Kühlungsborner oder gegen Kurkarte 18,- Euro

Karten in der Kunsthalle oder unter 038293 / 7540