Kühlungsborn erkunden – Verborgene Schätze – Digitale Fotografien von Prof. Klaus Praefcke

Neben vielfältigen Schönheiten der Natur und Bäderarchitektur bietet das Ostseebad Kühlungsborn im grünen, hügeligen „Buk-Land“ mit dem Wald und den Schluchten der „Kühlung“ Besuchern und Feriengästen ganzjährig großartige Möglichkeiten der Erholung. Auch Kühlungsborner erfüllen jene Chancen mit Freude und Zufriedenheit. Allerdings ist man sich eher verborgenen Schätzen der angewandten Künste und bewegten Stadtgeschichte wohl weniger bewusst.

Zum Glück, im Kriege fast verschont geblieben und aus dem Niedergang in den Folgejahrzehnten jüngst wieder zum sehr beliebten und zu Mecklenburgs größtem Ostseebad auferstanden, sind hier tatsächlich immer noch manch’ schöne Sachen zu entdecken. Hierbei handelt es sich um Kleinode – Visitenkarten der Stadt bzw. der Leistungen ihrer Menschen von einst und jetzt – aus verstrichenen Zeiten seit 100 Jahren und mehr.

Die in der Kunsthalle ausgestellten Farbfotos zeigen bisher erkundete Schätze an bzw. aus privat oder öffentlich genutzten Häusern in Kühlungsborn. Abzüglich einer Ausnahme aus dem Jahre 1930 entstammen diese Bauten der Epoche des Jugendstils und zwar ihrer zweiten Hälfte, im Mittel der Zeit um 1907. Diese Stilrichtung wirkte sich in der Architektur stark auf die Gestaltung von Fassaden und Innenräumen aus, wie es im Ostseebad Kühlungsborn immer noch zahlreich zu bewundern ist. Damals galt zum Beispiel die Haustür als bedeutsames individuelles Kennzeichen des Eigentümers, seiner Mieter und Einrichtungen. Auch war sie Ausdruck von Bürgerstolz und Stilwillen. Aus einem umfangreichen Fundus von Fotos werden in der Ausstellung „Kühlungsborn erkunden – verborgene Schätze“ ausgewählte Arbeiten präsentiert.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 13:00 – 17:00 Uhr.