ANTONIO – New York – 160 Jahre Fotografie
27.06.2026 – 30.08.2026
Die Auswahl der A-Collection-Berlin, zeigt uns Wunderbare Beispiele von Fotokunst und der dokumentarischen Wiedergabe der Alltäglichkeit aus zwei Jahrhunderten des „Zeichnens mit Licht“! Städtebilder von Paris, New York, Berlin und anderen Metropolen. Architektur,Stillleben, Familienbilder, Portraits; soziales Leben…
Schifffahrt und Verkehr;..Erotisches..Abbilder von Berühmtheiten jener Zeit..: Von Ghandi, George Bernard Shaw bis zu Elvis Presley und Hollywood-Größen..
Laurel und Hardy, Marlene Dietrich, Ernt Lubitsch,Clark Gable, James Dean, Marilyn Monroe und vielen Anderen.
Eine Zeitreise der besonderen Art. Portfolio oder auch Ausschnitt der Geschichte einer epochalen Erfindung aus dem 19.Jahrhundert, die heute, mit neuer Nomenklatur „digital“, genannt wird und via „KI“ zu neuer Rezeption und Herausforderung geworden ist.
Einführung zur Ausstellung: Die Anfänge der Fotografie – Von Niépce bis zur modernen Bildkunst
Die Erfindung der Fotografie markiert einen Meilenstein in der Geschichte der menschlichen Kultur und Kommunikation. Sie hat es ermöglicht, die Welt in einer Weise festzuhalten,die zuvor unvorstellbar war. Die vorliegende Ausstellung präsentiert eine beeindruckende Sammlung von Negativen im Groß- und Mittelformat ( etwa) aus den Jahren 1860 bis 1960, Die Originale wurden gescannt und auf hochwertigem Papier ausgearbeitet,
die aus der privaten Sammlung (The Antonius-Collection) stammen und einen tiefen Einblick in die Entwicklung der fotografischen Technik und Ästhetik bieten.
Historischer Kontext und die Pioniere der Fotografie: Die Anfänge der Fotografie lassen sich bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten zählen Joseph Nicéphore Niépce,
Louis Daguerre und William Henry Fox Talbot. Ihre Innovationen legten den Grundstein für die vielfältigen fotografischen Verfahren, die wir heute kennen.
Joseph Nicéphore Niépce (1765–1833): Der Urvater der Fotografie
Niépce war ein französischer Erfinder und Pionier, dessen Arbeit die Grundlage für die Entwicklung der Fotografie legte.
Er war ein visionärer Geist, der bereits in den frühen 1820er Jahren versuchte, Bilder durch chemische Verfahren festzuhalten.
Biografie und wissenschaftliches Wirken
Geboren in Chalon-sur-Saône, Frankreich, zeigte Niépce früh Interesse an technischen Innovationen. Er experimentierte mit Licht und Chemikalien, um Bilder zu erzeugen.
Sein bedeutendster Beitrag ist die Entwicklung des sogenannten „Heliografie“-Verfahrens,
bei dem er eine lichtempfindliche Substanz auf einer Zinnplatte verwendete.
Das „UR-Foto“ von 1826
Das wohl bekannteste Werk von Niépce ist das sogenannte „View from the Window at Le Gras“ (Blick aus dem Fenster in Le Gras) aus dem Jahr 1826.
Dieses Bild gilt als das erste dauerhaft festgehaltene Foto der Welt. Es wurde mit einer Camera Obscura aufgenommen und benötigt eine Belichtungszeit von mehreren Stunden.
Das Bild zeigt die Aussicht aus dem Fenster seines Anwesens in Saint-Loup-de-Varennes.
Dieses Werk befindet sich heute in einem Museum in Texas, was die internationale Bedeutung von Niépces Beitrag unterstreicht. Es ist ein Beweis für die Pionierarbeit,
die notwendig war, um die Fotografie zu ermöglichen.
Bedeutung und Einfluss
Niépces Arbeit war bahnbrechend, doch seine Verfahren waren noch nicht praktisch für die breite Anwendung.
Dennoch legte er den Grundstein für die nachfolgenden Entwicklungen und inspirierte andere Erfinder.
Louis Daguerre (1787–1851): Der Erfinder des Daguerreotyps
Louis Daguerre war ein französischer Künstler und Fotograf, der das nach ihm benannte Daguerreotyp-Verfahren entwickelte.
Dieses Verfahren revolutionierte die Fotografie durch seine Schnelligkeit und Detailgenauigkeit.
Biografie und Innovationen
Daguerre begann seine Karriere als Bühnenbildner und Erfinder des Diorama, das ihn zum Superstar seiner Zeit in Paris werden liess.
. Seine künstlerische Erfahrung beeinflusste seine fotografischen Experimente.
Im Jahr 1839 präsentierte er der Öffentlichkeit das Daguerreotyp-Verfahren, das eine dünne Silberplatte mit einer chemischen Beschichtung verwendete.
Das Daguerreotyp-Verfahren
Dieses Verfahren ermöglichte die Herstellung von einzigartigen, hochdetaillierten Bildern, die direkt auf die Silberplatte gebannt wurden.
Es war relativ schnell und wurde schnell populär, da es die erste praktikable Methode war, um fotografische Bilder zu produzieren.
Auswirkungen und Verbreitung
Die Einführung des Daguerreotyps führte zu einer fotografischen Revolution in Europa und Nordamerika.
Es war die erste Methode, die breite Bevölkerung für die Fotografie begeisterte und die Dokumentation von Personen, Orten und Ereignissen ermöglichte.
William Henry Fox Talbot (1800–1877): Der Erfinder des Kalotypie-Verfahrens
William Henry Fox Talbot war ein britischer Wissenschaftler und Fotograf, der das Kalotypie- oder Talbot-Verfahren entwickelte.
Dieses Verfahren war das erste, das negative-positive-Prozess nutzte und somit die Grundlage für die analoge Fotografie,
die nun in der Lage war Bildinhalte einfach zu vervielfältigen